Feedbackkultur

Aus LSR Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Landesdelegiertenkonferenz hat beschlossen:

Der LandesSchülerRat Sachsen fordert eine umfassende Feedbackkultur an Sächsischen Schulen.

1) Lehrer allgemein

Wir fordern die flächendeckende Einführung von anonymisierten Feedbackbögen für alle Lehrer weiterführender Schulen. Die Entscheidung über die Häufigkeit und Art der Durchführung (digital oder analog) erfolgt durch die Schulkonferenz vor Ort, wobei diese Umfragen mind. aller zwei Jahre durchgeführt werden sollten. Hinweise zur Durchführung und ein Musterfeedbackbogen sind durch das Sächsische Bildungsinstitut (SBI) zur Verfügung zu stellen. Ziel ist es, besondere Stärken der Lehrer herauszufinden und konkrete Verbesserungsvorschläge der Schüler besser im Unterricht berücksichtigen zu können.

2) Referendare

Eine besondere Rolle spielen Feedbackbögen in der Lehramtsausbildung. Angehende Lehrer probieren sich an einer größeren Methodenvielfalt und haben wenig Erfahrung damit, über einen langen Zeitraum vor der Klasse zu stehen. Hinsichtlich Methodenlehre und dem Erreichen langfristiger Lernziele sind daher Schülerfeedbackbögen besonders wichtig. Sie sind dahingehend ins Studium einzubeziehen.

3) Schüler

Auch Schüler sollten von einer gut ausgeprägten Feedbackkultur an der Schule profitieren. Der LSR Sachsen fordert mehr Raum auf der Halbjahresinformation bzw. dem Endjahreszeugnis für die individuelle Einschätzung des Schülers durch den Klassenleiter.

4) Schülerrat

Eine lebendige Schule braucht einen lebendigen Schülerrat. Wir ermuntern die Schülerräte dazu, Umfragen zu aktuellen Themen an der Schule unter der Schülerschaft durchzuführen und sich regelmäßig Feedback über die eigene Arbeit und Außenwirkung von den Klassen einzuholen. Mit Beginn des Schulantritts an der jeweiligen Schule, ist den Erziehungsberechtigten eine schriftliche Information zu zusenden, in welcher sie über die Teilnahme ihrer Kinder an solchen Umfragen entscheiden.