Leistungsorientierter Übergang an weiterführende Schulen

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Die Landesdelegiertenkonferenz hat beschlossen:

Der LandesSchülerRat Sachsen spricht sich für eine Überarbeitung des Übergangs an weiterführende Schulen aus. Wir setzen uns dabei für einen leistungsorientierten Übergang ein, der sich jedoch auch an anderen, persönlichen Entscheidungsfaktoren gegenüber offen zeigt.

Um die Oberschule als Zugangsort für praxisorientierte Berufe zu verstehen, sollten weitere Kriterien als einzig der aktuelle Notenstand des Schülers in hohem Maße Einfluss finden. Solange der Notenstand allein das entscheidende Kriterium darstellt, wird das Gymnasium immer als „Schule für Schlaue“, die Oberschule als „Schule für Langsame“ gebrandmarkt bleiben.

Darüber hinaus sollte zumindest in den Klassen 6 und 8, sowie in Klasse 10 mit Angleichungsjahr ein problemloser Wechsel der Schulart möglich sein.

Langfristig ist über ein längeres gemeinsames Lernen und damit einen späteren Übergang an weiterführende Schulen nachzudenken. Die Entscheidung nach dreieinhalb Jahren Schule und ohne direkte Berücksichtigung des eigenen Willens der Schüler über deren weiteren Bildungsweg widerstrebt uns. Wir sprechen uns für einen Wechsel auf die weiterführende Schule nach der sechsten Klasse aus.